Nach dem Weggang von Mimi Drevensek (TSV Grünberg2), Steffi Stroh (TSG Wieseck), Corina Wöll und den Ausfällen von Sinje Paul (Schwangerschaft) und Kerstin Czekay (Verletzung) zog der TV Nidda sein Damenteam trotz erreichten Klassenerhalts in der Landesliga zurück und geht nun in dieser Saison in der Bezirksliga auf Korbjagd. Insgesamt steht das Team vor einem Neuanfang, denn während der Vorbereitungsphase stießen viele neue Spielerinnen zum Team. So verstärken nun Teilnehmerinnen der Basketball AG des Gymnasium Niddas das Team wie auch ehemalige Spielerinnen des TGV Schottens, da Schotten in dieser Saison keine Damenmannschaft melden konnte. Auf der Trainerposition ist auch ein Wechsel zu verzeichnen. Darek Berger steht in dieser Saison nicht mehr als Trainer zur Verfügung. Seine Position übernimmt nun die ehemalige Aufbauspielerin Kerstin Czekay. Dies ist in dieser Saison keine leichte Aufgabe, muss sie doch die rechte Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und jungen, noch unerfahrenen Spielerinnen finden und diesen ermöglichen, Spielpraxis bzw. Spielerfahrung zu sammeln.
Klar ist, dass unter diesen Voraussetzungen die Erwartungen des Teams an das Abschneiden in dieser Saison nicht zu hoch gesteckt werden können. Dennoch will man den Klassenerhalt erreichen und nicht nur als billiger Punktelieferant herhalten.
TV Nidda – TSV Butzbach 25:44 (8:23)
Die Gastgeberinnen starteten sehr nervös in ihr erstes Spiel der Saison. Stellungsfehler und Absprachefehler in der Abwehr sowie überhastet abgeschlossene Angriffsaktionen prägten das erste Viertel auf TVN Seite. Glücklicherweise konnten die Gäste daraus nur wenig Kapital schlagen. Dennoch lag man nach dem ersten Viertel mit 2:10 zurück. In der kurzen Viertelpause versuchte Czekay ihr Team zu beruhigen. Über eine gute Abwehrarbeit wollte man endlich ins Spiel kommen. Die Anweisung konnte von den Spielerinnen nicht gleich umgesetzt werden, so dass sich der TV Butzbach auf 2:17 absetzen konnte. Doch dann wachte der TVN endlich auf, stand wesentlich sicherer in der Abwehr und zeigte deutlich mehr Einsatz im Reboundverhalten. Auch die Angriffe wurden wesentlich strukturierter vorgetragen. Man erspielte sich klare Wurf- und Korbchancen, welche allerdings nur selten zu Punkte führten. So gingen die Gäste mit klarer 8:23-Führung in die Pause.
Nach der Halbzeitpause knüpfte Nidda nahtlos an die guten Leistungen Ende des zweiten Viertels an. In der Abwehr versuchte man früh Druck auf den gegnerischen Spielaufbau auszuüben. Auch die körperlich überlegenen Gästecenterinnen hatte man gut im Griff. Dies hätte zur Wende im Spiel führen können. Leider schien der gegnerische Korb wie zugenagelt. Selbst beste Würfe aus aussichtsreicher Position und zweite Wurfchancen unter dem Korb durch erkämpfte Rebounds konnten nicht verwandelt werden. Nach ausgeglichenem Viertel (8:8) lief man noch immer dem Rückstand der ersten Hälfte hinterher. Auch im letzten Viertel gab Nidda nicht auf, versuchte sich noch einmal heran zu kämpfen. Doch den Gastgeberinnen blieb das Wurfpech des dritten Viertels auch im Abschlussviertel treu, so dass man den Rückstand nicht weiter aufholen konnte und mit 25:44 das erste Rundenspiel mit einer Niederlage beenden musste. Trotzdem können die Czekay-Schützlinge zuversichtlich in die nächsten Spiele gehen, spiegelt das Ergebnis nicht das eigentliche Spielgeschehen wieder. Zumindest in der zweiten Halbzeit war man den Butzbacherinnen spielerisch ebenbürdig, allein die schlechte Trefferquote verhinderte hier ein ausgeglicheneres Endergebnis. Die neuen Spielerinnen fügten sich nach anfänglicher Nervosität auch gut ins Spielgeschehen ein und wurden im Verlauf des Spiels immer sicherer in ihren Aktionen. Dies gilt es in die nächsten Spiele mitzunehmen. Einziger Wehrmutstropfen: Katharina Kleiber verletzte sich bei einer Spielaktion und wird wohl für die nächsten Spiele ausfallen.
Quelle: Kreis-Anzeiger
Melanie Lorenz (12), Karolina Arzer (5), Anja Faust (2), Jessica Jonczyk (2), Tabsi Oehlbrecht (2), Julia Ruppel (2), Luisa Kirchhof, Katharina Kleiber, Karolin Ludwig, Virginia Müller, Katharina Weber, Jana Winterberg.
soo ihr lieben ich darf das Spiel morgen wohl eher von der Fanbank aus genie&szl...
Hallöchen. Wollt mal fragen wann wieder Training ist? Weiß net ob es ...
...wünsch euch einen feucht fröhlichen Rutsch ins 2012.....
Euch allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in´s neu...