TV Nidda verliert nach Verweis von Coach Berger den Faden und findet ihn wieder.Nachdem Frauenbasketball Landesligist TV Nidda in der Hinrunde in eigener Halle den CVJM Kassel mit nur acht Punkten Unterschied knapp besiegt hatte, galt es nun, sich auswärts zu beweisen, was vom Ergebnis her beim 73:69-Sieg gelang. Kurzerhand hatte sich das Team entschlossen, Coach Darek Berger als Fahrer zu engagieren und mit einem gemieteten Bus die weite Reise nach Kassel anzutreten.
CVJM Kassel - TV Nidda 69:73 Landesliga Nord
Obwohl die Berger-Schützlinge lediglich zu acht anreisten, gelang es ihnen, sich mittels Fast-Breaks in den ersten fünf Minuten des ersten Viertels einen Vorsprung von zwölf Punkten zu erspielen. Nun kamen die Gegnerinnen zum Zug und halbierten den Vorsprung innerhalb von vier Minuten. Schließlich rafften sich die Niddaerinnen am Ende des ersten Viertels noch auf. So gingen sie mit 21:14 ins zweite Viertel. Die inzwischen eingespielte 3:2-Zonenverteidigung von Nidda zeigte auch gegen die Nordhessinnen Wirkung, wodurch sich die Gäste weiter absetzen konnten. Allerdings wurden auch Punkte vom TVN verschenkt, die durch einfache Pässe auf ihre Center Punkten konnten. Die erste Halbzeit entschieden die Berger-Schützlinge dennoch durch konsequente Defense-Leistung mit 38:29 recht deutlich für sich. Auch im dritten Viertel schien das Spiel für Nidda gut weiterzulaufen, das Team machte verstärkt Druck in der Defense und kam zu einfachen Korberfolgen durch die gute Mannschaftsleistung. Dann kam es jedoch zu einem Umschwung zugunsten der Kasselerinnen. Nach wiederholten, zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen beschwerte sich Trainer Darek Berger nach Schiedsrichter-Meinung zu stark, was ihm zwei Technische Fouls und die Disqualifikation einbrachte. Der sonst immer ruhige Trainers musste nun die Halle verlassen. Nun lief bei Nidda nichts mehr zusammen, Kassel legte eine Serie von 18:0 Punkten hin und übernahm dadurch die Führung. Aber Nidda wollte nicht umsonst die lange Fahrt nach Kassel auf sich genommen haben und sammelte seine Kräfte. Beide Mannschaften mussten im letzten und entscheidenden Viertel zittern, denn sie lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Immer wieder wurde ein Gleichstand erspielt, nachdem man sich mühevoll von der gegnerischen Mannschaft abgesetzt hatte. Erst zwei Minuten vor Spielende gelang es Top-Scorerin Mimi Drevensek durch einen Dreier wieder die Führung zu übernehmen, die durch Stefanie Stroh mit einem weiteren Dreier ausgebaut wurde. Schließlich schafften es die Niddaerinnen durch eine hervorragende Mannschaftsleistung, durch konsequente Defense aber auch kontrollierende Offense die Zeit auszuspielen, so dass Anja Faust in der letzten Spielminute den Endstand von 69:73 für Nidda besiegelte.
Quelle: Kreis-Anzeiger
Mimi Drevensek (38), Anja Faust (17), Melanie Lorenz (4), Corina Wöll (4), Julia Ruppel (3), Stefanie Stroh (3), Katharina Kleiber (2),Sinje Paul (2)
soo ihr lieben ich darf das Spiel morgen wohl eher von der Fanbank aus genie&szl...
Hallöchen. Wollt mal fragen wann wieder Training ist? Weiß net ob es ...
...wünsch euch einen feucht fröhlichen Rutsch ins 2012.....
Euch allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in´s neu...